Jahresübersicht 2017


Bad im Rhein am 30. März 2017:
Interessante Aufnahme: Seit November 2016 war ich nicht mehr im Wasser, also, nicht mehr in einem offenen Gewässer. Ich hatte mich im Oktober 2016 über meine Tochter (per Kindergarten) mit einer Angina angesteckt, die hartnäckig blieb.
Ich kann mich erinnern, daß ich noch im Oktober 2016 bei schönstem Wetter an die Ostsee gefahren war, aber mich trotz bestem Badewetter nicht traute, hineinzugehen, da ich noch spürbar in der Rekonvaleszenzphase war - lieber auf Nummer sicher gehen; einen Rückfall wollte ich zu der Zeit nicht riskieren.

Danach war es mir dann schlicht und einfach zu kalt, um hineinzugehen - bei bestem Sonnenwetter war ich dann im Februar nur zwei Mal an der Panzerrampe, aber nur, um mir am Rhein ein bißchen die Haut mit Wasser abzureiben, mit anschließendem Sonnenbad auf dem Moos der Mole.

Nun, am 30. März, dann endlich Anstieg der Wassertemperatur auf mindestens 12° C, für die Zeit ungewöhnlich hoch. Als ich gegen 15.00 Uhr los wollte, kam in dem Moment mein Freund Norbert vorbei - so entstand dann diese für mich ziemlich einzigartige und sehr aufschlußreiche Aufnahme: das erste "Herbstbaden",
nach gut 5 Monaten Pause!

Ich war mir nicht sicher - wie werde ich auf das Wasser reagieren? Werde ich reingehen können, ich meine: relativ l e i c h t reingehen können? Denn, das Herbstbaden soll ja für a l l e möglich sein, nicht nur für durchgeknallte Extremsportler, also möchte ich auch nur d a s machen, was jeder leicht nachmachen kann, nur das kann eine Wirkung in der Breite entfalten. Schließlich möchte ich mit dem von mir entdeckten System des Herbstbadens eine NEUE SPORTART auf dem Planeten einführen, von daher ist mir wichtig: nichts über's Knie brechen, alles muß sich harmonisch entwickeln.

Luft sehr warm, um die 18°C, das Wasser etwas über 12° C., Badezeit ca. 18 Minuten.Das Hineingehen ins Wasser etwas behutsamer als sonst (wenn trainiert). In den ersten Minuten: Das Wasser fühlt sich sehr frisch an, das Baden ist schon eine gewisse Herausforderung, es prickelt gut auf der Haut, aber kein Gefühl des Frierens. Nach ca. 10 Minuten hat sich der Körper so gut an das Wasser gewöhnt daß dieses als völig "normal" empfunden wird, etwa so, wie man früher bei 18° in der Ostsee im Sommer Baden gegangen ist.
Ich bin insgesamt, zu dem Zeitpunkt, doch angenehm überrascht, daß ich nach so langer Pause beim Herbstbaden doch so relativ lange im Wasser bleiben kann.

FAZIT: Für mich pers. ist die Badesaison endlich wieder eröffnet - ich werde jetzt sehen, daß ich "dranbleiben" kann, also jetzt wieder regelmäßg zum Baden und Schwimmen komme, auch dann, wenn das Wasser sich wieder um einige Grad abkühlenn sollte.
Im Mai werde ich für einige Tage in Lübeck sein können - dann möchte ich die Ostsee wieder ganz für mich haben, meine alten Strecken schwimmen können.

https://www.youtube.com/watch?v=0Q81YwWzJNc


Anschließendes Sonnenbad:
Norbert hat auch ein Photo gemacht von mir, nach dem Baden. Sehr interessant: So sieht man also aus, wenn man fast ein halbes Jahr nicht im Wasser war . . .

Und hier noch kurz ein Auszug aus dem anschließenden Sonnenbad - das mache ich ja nach dem Baden am Rhein praktisch i m m e r, aber hier hatte ich jemanden der das ausnahmsweise aufgenommen hat:

Nach dem Bad im Rhein dann noch ein kleines Sonnenbad auf der Mole.
Es weht ein mäßiger Wind, auch habe ich mich nach dem Bad n i c h t abgetrocknet. So, mit den letzten Wassertropfen noch auf der Haut, noch ein Sonnenbad nehmen zu können, das ist schwer zu überbieten.
Natürlich spürt man die Elemente so viel intensiver als sonst, man spürt die Kraft, die Wärme der Sonne, um einiges intensiver als sonst. Das ist Entspannung und Erholung pur, und das schon Ende März, mitten in Deutschland, und alles kostenlos, umsonst.
Daß hier, in der kurzen Momentaufnahme, mir deutlich die Zähne klappern, ist für mich sozusagen nur ein folkloristischer Effekt, es berührt mich gar nicht, da ich innerlich völlig
w a r m bin.


https://www.youtube.com/watch?v=jh_RF_rKRxg&feature=youtu.be


Nach dem Bad war ich mit Norbert noch gut zwei Stunden an der frischen Luft, hatten in Fellen noch interessante Leute auf der Straße getroffen - in der Sonne, mit einem dunklen Pullover bekleidet, eine sehr angenehme Wärme, die vor allem auch von
i n n e n, vom Körper selbst kommt.
Diese 18 Minuten im frischen Rhein sind für den Körper ein wertvoller R e i z, der noch ein, zwei Tage lang als wohltuende Anregung für den Körper, für die ganze Durchblutung, spürbar bleiben wird.

.
Bad im Rhein, 31. März 2017:
Etwa 15 Minuten Bad bei schönem Sonnenwetter; Wasser ca. 12,5° C.
Auch sehr schönes anschließendes Sonnenbad - die Sonne tut auch den Augen gut.
Sehr gutes körperliches Wohlbefinden nach dem Bad.



Bad im Rhein, 3. April 2017:
In e i n e r Hinsicht ist dieses Video bemerkenswert:
Ich mußte Mitte November, bedingt durch mehrfache Ansteckung mit Angina/ Erkältung, mit dem Herbstbaden p a u s i e r e n!
Am
30. 3. konnte ich, erstmals seit Monaten, endlich wieder in einem offenen Gewässer baden, für ca. 18 Minuten, bei ca. 12° C.
Am
31. 3. dann bei schönen Wetter ein erneutes Bad, ca. 15 Minuten.
Am
3. 4. dann dieses Video, mit einer aufgezeichneten Badezeit von gut 27 Minuten - 15 Minuten in Teil I, 12:30 Minuten in Teil II -, mit anschließendem Sonnenbad.

FAZIT: Der Anschluß an das System des Herbstbadens scheint geschafft, zwar bei relativ hohen Temperaturen, aber - immerhin.
Vor einigen Tagen kam mir selbst das sog. "Kaltwasserbecken" in der Therme von Bad Ems mit seinen 18° C.
e i s i g vor - vor diesem Hintergrund bin ich mit den Ergebnissen und Beobachtungen der letzten Tage ganz zufrieden.

Die insgesamt vier Aufnahmen sind durch den Wind von schlechter Tonqualität, sie sind daher nur über einen Link zu finden, sind nicht bei YouTube gelistet:

Teil I, die ersten 17 Minuten:
https://www.youtube.com/watch?v=PjzMGIuCn-0

Teil II, 12 Minuten:
https://www.youtube.com/watch?v=sgkuxKYjMdE

Teil III - das anschließende Luft- und Sonnenbad, heute einmal mit Einölen mit sog. Beinwell-Öl:
https://www.youtube.com/watch?v=m5a4fBDdjQ8

Und noch: "The Making of . . . " am 3. 4. (eigentlich nur die ersten Sekunden interessant):
https://www.youtube.com/watch?v=JxA-W43T87o



Bad im Rhein, 4. April 2017:
Wassertemperatur 14° C, Badezeit 17 Minuten.
In diesem Clip gebe ich eine kurze Einführung in das System des Herbstbadens auf
Englisch.
https://www.youtube.com/watch?v=uyM5pJrEfWg


Mit anschließendem Luft- und Sonnenbad nach Heinrich Lahmann.
https://www.youtube.com/watch?v=ARVDCHA-mI4
Lauftraining 10,5 km, 5. April 2017
https://www.youtube.com/watch?v=0l4Ox5GdcPI
Autumn Bathing in River Rhine, 8th of April 2017 - Part I
The system of autumn bathing explained by it's inventor - Matthias Draeger, chairman of the German Institute for Hygiene.


https://www.youtube.com/watch?v=2WL4I20ZgGg

The record was taken on 8th of April 2017.
Water temperature round about 14° C - this is quite warm for this time of the year, due to a warm March.

This 2017 season started quite interesting for me, since I could not go bathing/ swimming until mid of November 2016, due to several angina infections I got via Kindergarten from one of my children.
Usually bathing during all seasons of the year, at least in the years 2014, 2015 and 2016 (until Nov.) I was kind of "off" from the training.
I tried to go bathing with a water tempearture of 8° C in March, but it was too cold for me, I felt not confortable, so just took a both in the sun (with some water spread over my body in order to adapt).

30th of March was the first time I could kind of re-enter my system, staying in the Rhine for about 18 minutes, at 12° C., and feeling comfortable all time.
I have been in the water since then several times (see above),
with the following impression:

- entering the water is not a big issue, as you can see
- staying in the water for the first minutes gives you the feeling you are in kind of "fresh" water, but it is really o.k., especially with some good sun to shine on you
- after some 6 to 8 minutes the feeling of "fresh water" dissappears, and you are really "in" the water, you even feel the "warmth" of the water, it is just o.k., same as you felt it some years ago when you went bathing and swmming in the sea with a water temperature of 20° C.

Being a trained kind of "autum bather" you can then stay in the water for some 20 minutes in total - if you move well, you can make it even longer, some 30 or even 40 minutes all together (as for instance in the 14th of November 2014 videos).

For people with a kind of "strong constitution":
To my understanding there is no better way to get back to your original constitution, to your original shape of your body as with the system of "autum bathing".
It seems to me there is no other sport which deprives you of so many calories/ minute as the bathing in fresh water, especially when prolonged for some 20 minutes or so, and repeated at least 2 times a week.
Bathing in the wonderful sun, in the fresh air, gives an additional effect, a very calm stimulus.
In terms of physiology, with the system of autum bathing your body is stimulated to produce/ transform some n e w b r o w n fat tissue. This brrown fat tissues is present to a high degree at infants, then more or less fades away when we grow up.
But, when stimulated, the organism begins to build new cells of brown fat, which supply the body with the warmth needed to keep ut it's core temperature.
This adaption/ conversion takes about some two to three month, not more.
I can confirm this from own experience: I started to swim in the late seasons of the year in 2014, and started not sooner than August 2014. In November 2014 you can see me swimming at the very same place in the River Rhein for some 40 Minutes, and staying in good mood:

14th of November 2014, bathing in Rhine for some 40 minutes, just the very year I discoverd the system of "autum bathing":

Part I:
https://www.youtube.com/edit?o=U&video_id=tXupugmLlHg

Part II:
https://www.youtube.com/edit?o=U&video_id=hM6WIOPGi9k

Part III:
https://www.youtube.com/edit?o=U&video_id=S_Hlcn4a6Gg





https://en.wikipedia.org/wiki/Brown_adipose_tissue

Adults

Micrograph of a hibernoma, a benign tumour thought to arise from brown fat (haematoxylin and eosin stain).
It was believed that after infants grow up, most of the mitochondria (which are responsible for the brown color) in brown adipose tissue disappear, and the tissue becomes similar in function and appearance to white fat. In rare cases, brown fat continues to grow, rather than involuting; this leads to a tumour known as a hibernoma. More recent research has shown that brown fat is related not to white fat, but to skeletal muscle.[18][19][20]

Studies using positron emission tomography scanning of adult humans have shown that BAT is still present in most adults in the upper chest and neck (especially paravertebrally). The remaining deposits become more visible (increasing tracer uptake, that is, more metabolically active) with cold exposure, and less visible if an adrenergic beta blocker is given before the scan. These discoveries could lead to new methods of weight loss, since brown fat takes calories from normal fat and burns it. Scientists have been able to stimulate brown fat growth in mice.[21][22][23][24] One study of APOE knock out mice showed cold exposure could promote atherosclerotic plaque growth and instability[25] when study mice were subjected to sustained low temperatures of 4 °C for 8 weeks, which may cause a stress condition that shows rapid forced change rather than a safe acclimatisation that can be used to understand the potential in adult humans during modest reductions of ambient temperature by just 5 to 10 °C.
Furthermore, several newer studies have documented the substantial benefits of cold exposure in multiple species including humans, for example researchers concluded that "activation of BAT is a powerful therapeutic avenue to ameliorate hyperlipidaemia and protect from atherosclerosis"[26] and that brown fat activation reduces plasma triglyceride and cholesterol levels and attenuates diet-induced atherosclerosis development.[27]

Long term studies of adult humans are needed to establish a balance of benefit and risk, in combination with historical research of living conditions of recent human generations prior to the current increase of poor health related to excessive accumulation of white fat. Pharmacological approaches using ß3-adrenoceptor agonists have been shown to enhance glucose metabolic activity of brown adipose tissue in rodents.[28][29][30]

Additionally research has shown:

BAT activation improves glucose homeostasis[31] and insulin sensitivity in humans[32] suggesting that anyone with impaired insulin function might benefit from BAT activation, however there is broader application given research showing even mildly elevated blood glucose in healthy non-diabetic humans is associated with damage over time of many organs such as eyes, tendons, endothelial/cardiovascular system and brain,[33][34][35] and results in higher levels of damaging advanced glycation end products.
BAT activation may play an important role in bone health and bone density.[36][37]
BAT activation though cold exposure increases adiponectin levels, just two hours of cold exposure resulted in a 70% increase in circulating adiponectin in adult men.[38] Centenarians (both men and women) and their offspring have been found to have genetics that boost adiponectin, and they have higher circulating adiponectin, suggesting a link between longevity and adiponectin production[39] In addition, high concentrations of plasma adiponectin in centenarians was associated with favorable metabolic indicators, and with lower levels of C-reactive protein and E-selectin.[40]
Fibroblast Growth Factor 21 Production (FGF-21) has been documented as a pathway to longevity.[41] BAT activation though cold exposure up-regulates circulating fibroblast growth factor 21 (FGF21) in humans by 37%.[42] FGF21 improves insulin sensitivity and glucose metabolism[43] which may partially explain its longevity promoting benefits.
Cold exposure increases circulating irisin.[42] Irisin improves insulin sensitivity, increases bone quality and quantity, is involved in the building of lean muscle mass, and helps reduce obesity by converting white fat to brown fat,[44] providing many of the same benefits of exercise.[45] Healthy centenarians are characterized by increased serum irisin levels, whereas levels of this hormone were found to be significantly lower in young patients with myocardial infarction. These findings may prompt further research into the role played by irisin not only in vascular disorders but also in life span modulation.[46]
Cold exposure increases SIRT1 phosphorylation/activity in both skeletal muscle and BAT, increasing thermogenesis and insulin sensitivity.[47] Elevated SIRT1 levels in people are associated with increased human longevity.[48] SIRT1 (and the other sirtuins) have many metabolic effects, but an important one for improving health and longevity is the fact that SIRT1 increases insulin sensitivity and glucose control in skeletal muscles,[49] triggers the browning of white fat[50] and increases BAT activity.[51]





Bad im Rhein, 27. April 2017
Mit einer Durchschnittstemperatur von 7,2 Grad war der März der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahre 1881. Der Monat begann zunächst wechselhaft mit verhaltenen Temperaturen und sogar zwei Stürmen, aber späte Kälteeinbrüche mit Schnee bis ins Flachland blieben aus. Am 9. März hinterließ ein Tornado bei Würzburg große Schäden. Die zweite Monatshälfte erinnerte dann schon eher an den Mai. So zeigte das Thermometer am 28. März in Andernach 23,0 Grad an heißt es auf
http://www.wetteronline.de/wetterrueckblick/2017-03-30-rm

Der warme März hat mir dann auch gegen Ende März den Wiedereinstieg in das System des Herbstbadens sehr erleichtert, indem die Wassertemperatur des Rheins gegen Ende März bereits auf gut 12° C angestiegen war.
Das ist schon vergleichsweise "warm" - ich kann mich noch gut erinnern an ein Bad in der Ostsee am 6. April 2015, da hatte die Ostsee, die ja immer ca. 3° C. unter der Temperatur des Rheins liegt, nur gegen 6°.
Durch die sehr warme zweite Märzhälfte also im Rhein ein Temperaturanstieg um ca. 3° C - das ist schon etwas, da merkt man beim Baden schon!
Der April 2017 machte dann seinem Namen alle Ehre, frei nach dem Motto: "Der April macht, was er will". Wir hatten die Tage sogar ganz leichten Nachtfrost, daher hatte sich der Rhein von ca 14,5° C. von Mitte April wieder auf ca. 12° C. abgekühlt.
Ich war aber durch einige Bäder seit 30. März doch wieder ganz gut im Training, der Körper hatte sich wieder daran gewöhnt, nicht nur in das frische Wasser hinenzugehen (das ist rel. einfach), sondern auch eine gewisse Zeit dann drinzubleiben.
Dieses "Drinbleiben" geht eigentlich nur, macht jedenfalls nur dann Spaß, wenn nach einigen Minuten das Gefühl der Kälte langsam verschwindet und man dann wirklich seine helle Freude am Bad haben kann, insbesondere bei herrlichem Sonnenschein.
Regelrecht "frieren" sollte man dabei nicht, zu keiner Zeit, jedenfalls nicht i m Wasser - wenn sich so ein Gefühl einstellen sollte, hat man etwas falsch gemacht, ist wohl in aller Regel nicht ausreichend auf die Temperatur vorbereitet.

Ein neues "Spielzeug": das schwimmende Stativ!
Bei mir war der Wunsch entstanden, einige Erläuterungen über das Herbstbaden zu geben, aber dabei die Kamera nicht mehr am Ufer stehen zu lassen, da man so ja kaum etwas versteht, ich kaum noch im Bild bin.
Zwei Dinge sollen das verbessern: Ich habe mir einen Camcorder besorgt, der auch Wasser verträgt, sogar bis 5 Meter Tiefe wasserdicht sein soll.
Und dann habe ich mir eine Konstruktion eines schwimmenden Statives ausgedacht, damit ich mit der Kamera im Rhein schwimmen kann.
Mein Fernziel ist, mit einem schwimmenden Stativ in der Ostsee unterwegs zu sein, dann schöne Aufnahmen vom Herbstbaden zu machen, mit schönen Naturaufnahmen.

Der erste Test mit dem Schwimmstativ verlief durchaus erfolgreich - das System funktioniert, jedenfalls im Prinzip. Die Kamera triebt noch gern etwas ab, vor allem die Drehbewegung kann sich störend auswirken, da man dann unfreiwillig gar nicht mehr im Bild ist, wenn man das Stativ einmal im Wasser sich selbst überläßt - das könnte ggf. noch verbessert werden.
Badezeit heute eine gute halbe Stunde, das Wasser hatte etwa 12° C.
In den ersten Minuten durchaus frisch, was ich aber kaum bemerkte, da ich mich vor allem um die neue Aufnahmetechnik mit dem Schwimmstativ kümmerte. Nach ca. 15 Minuten hatte sich mein Körper an die Wassertemperatur gewöhnt.
Nach einer guten halben Stunde hatte man längst das Gefühl, als ob man im Sommer badete, das Wasser ganz normal, "wie immer". Allerdings begann der Körper mit ersten Sympthomen eines Zitterns, der normal dann einsetzende Vorgang, um die Kerntemperatur des Körpers möglichst nicht weiter absinken zu lassen. Gefroren habe ich dann immer noch nicht, ich spürte aber, daß es langsam Zeit ist, rauszugehen.
Nachdem ich die Kamera auf dem Schwimmstativ ausgeschaltet hatte bin ich dann noch einnal kurz rein, ganz einfach, "weil mir danach war", gerne noch einmal "ohne alles" im Rhein etwas herumtollen wollte.
Die zweite Kamera, die die ganze Zeit über auf einem Stativ mit festem Blickwinkel am "Strand" gestanden hatte, mehr für einige Eindrücke für "the making of", lief zu der Zeit noch weiter und hat den Teil auch noch festgehalten.
Badezeit also etwas mehr als eine halbe Stunde.

N a c h dem Bad bin ich dann ganz schön am "Strand" herumgesprungen, um wieder etwas wärmer zu werden, habe kein Sonnenbad mehr genommen, ganz einfach, weil der Himmel längst bewölkt und keine Sonne mehr da war.
Stunden nach dem Bad fühlte sich der Körper gut warm an, und etwas Ruhe in der Abendsonne auf der Terasse tat ganz gut...

https://www.youtube.com/watch?v=UaDO3rtkHy8

Bad im Rhein, 30. April 2017, Thema heute: Herbstbaden für Rentner!

Am Sonntag, 30. April, wieder herrlichstes (Bade-) Wetter, azurblauer Himmel. Auf der kurzen Fahrt zum Rhein kam mir die Idee, einmal eine Einführung zu sprechen, mit Schwerpunkt für R e n t n e r.

Das ist insofern eigentlich Unsinn, da sich das Herangehen an das Herbstbaden für jüngere und etwas reifere Leute in keiner Weise voneinander unterscheidet - ich habe ja mit dem Herbstbaden angefangen, als ich 58 Jahre "alt" war.
Pensionäre haben aber für das Herbstbaden den großen Vorteil, daß sie ihre Zeit komplett frei einteilen können, jedenfalls doch in aller Regel, und sich eben bei bestem Wetter auf den Weg zum Baden machen können.
Insofern ist es für Pensionäre erheblich leichter, sich bei schönem Wetter an dieses System zu gewöhnen, und haben dann in den Monaten September folgende auch sicher leichter Gelegenheit, ihre Kondition zu halten oder, noch besser, weiter auszubauen.
Temperaturen von um die 12° bis 14° C sind dafür ideal, da man hier ganz schön lange im Wasser bleiben kann, ohne zu frösteln.
Wie ich hier auch im Video erkläre: Beim Herbstbaden sollte man nicht - nie! - frieren. Wer im Wasser friert, sollte bitte auf dem kürzesten Weg wieder zu seinen Sachen zurückkehren und sich schön warm anziehen.
Zittern und Zähneklappern hat, meiner Ansicht nach, auch nichts mit Frieren zu tun, das kommt später.
Man sollte aber auch nicht im Waser mit den Zähnen klappern - auch dann ist es Zeit, hinauszugehen.
Lieber etwas kürzer im Wasser bleiben, dafür dann aber auf der sicheren Seite, und dafür beim nächsten Mal vielleicht eine Idee länger.

https://www.youtube.com/watch?v=qB4L22vCpZ0


Baden im Rhein ab Mai 2017:
An der Graphik oben kann man die Entwicklung der Wassertemperatur des Rheins ablesen - der Rhein hatte sich von Ende April 13° C zu Ende Mai auf 21° C aufgheizt - 8° C Erwärmung, und das im Mai. Wir bekamen Ende Mai (!) bereits Badetempeaturen wie im Hochsommer.
Das lag u.a. auch an einem sehr warmen März, mit der wärmste Monat März seit Jahrzehnten.

Ab Anfang Mai also regelmäßiges Baden, mit zahlreichen Videos zu verschiednen Themen. Badezeiten bei Tempeaturen um 14° C zwischen 15 und 20 Minuten.

Neue Beobachtung:
Wegbleiben des stimulierenden Effektes der Bäder ab Anfang Mai:
In der Zeit konnte ich wenigstens e i n e neue pyhsiologische Beobachtung machen: Mit einem Anstieg der Wasser- bzw. Badetemperatur auf etwa 14° C. blieb, mehr oder weniger von einem Tag zum anderen, der anregende Effekt eines Bades weg.
Sonst, bei den tieferen Temperaturen bis etwa 13° C, war nach dem Bad stets eine sehr angenehme Anregung des gesamten Stoffwechsels zu spüren, in den Stunden nach dem Bad, bis in den späten Abend hinein, sogar noch am Folgetag. Diese Anregung war sozusagen m a s s i v, eine deutliche Belebung aller Aktivitäten, damit auch eine Anregung der Geistestätigkeit - es stellte sich, so möchte ich mal sagen, ein gewisser Tatendrang ein, und zwar "von selbst".
Diesen deutlich erfrischenden Effekt vermißt man bei den höheren Temperaturen - es bleibt aber noch der deutlich gesundheitsfördernde Effekt nach einem Bad, den ja jeder kennt.
Interessant ist, daß die Wirkung des stimulierenden Effektes bei frischeren Badetemperaturen durch das Verschwinden bei etwas höheren Temperaturen erst richtig ins Bewußtsein gerückt wird.
Ich werde hierzu um Herbst weitere Beobachtungen machen, wenn ich sozusagen von der oberen Seite der Temperaturskala wieder in die tieferen Temperaturbereiche eintauche.
Nachtrag vom Herbstbaden im Rhein am 1. November 2017: An Allerheiligen ein schönes Bad von gut 20 Minuten, bei dann 13° C - deutlich belebende Wirkung. Ab dieser Temperatur beginnen die anhaltendenn belebenden Effekte, dazu gleich mehr.


Eine weitere Besonderheit ist mir im Frühjahr 2017 aufgefallen: In der Regel liegen die Wassertemperaturen von Rhein und Ostsee um ca. 3° bis 4° Celsius auseinander - ab April 2017 heizte sich der Rhein aber ungewöhnlich stark auf, mit Temperaturen von gut 13° ab Anfang (!) April. Die Ostsee hat zu der Zeit in der Regel nur ca. 6° bis 8° C.!
Der Mai wurde dann, am Rhein bei St. Goar, dann zu einem regelrechten "Bademonat", mit Temperaturen von 16° C. aufwärts ab Mitte des Monates - bei solchen Temperaturen, die im Uferbereich sogar noch etwas darüber liegen können, kann doch jeder schon Baden gehen, wenn er nicht gerade zu den chronischen Stubenhockern gehört.
Ende Mai (!) hat sich der Rhein bei Koblenz dann bereits auf gut 20° C. aufgeheizt - was will man denn mehr.
Solche Hochsommerlichen Temperaturen haben auch nichts mehr zu tun mit dem sog. "Herbstbaden", das ist einfach nur sommerliches Badewetter, mit allen bekannten gesundheitlich fördernden Wirkungen des Badens.
Zur Sommersondenwende 21. Juni klettert die Tempeartur des Rheins dann auf fast 26° C.- das ist dann r i c h t i g warm.
Und, wie sieht es am 21. 6. an der Ostseeküste aus? 18° C!
Die Ostsee braucht also sehr viel länger, um bei rel. warmen Temperaturen sich wieder zu erwärmen, hier sind eben auch ganz andere (Wasser) Massen im Spiel als beim Rhein, der ja auch noch durch die stromaufwärts gelegenen Kraftwerke um ca. 2° C. gegenüber seiner sonstigen "Normaltemperatur" erwärmt wird.
Diese Temperatur-Trägheit der Ostsee erklärt auch, warum man dort im Oktober und November noch so gut Baden kann, weil sie eben die Temperatur gut hält!
Sog. "Herbstbaden" am Sonnabend, 14. Oktober 2017:
Mitte Oktober hatten wir ein ungewöhnliches Hochdruckgebiet über Deutschland, mit etlichen Sonnentagen mit blauem Himmel, mit geradezu sommerlichen Verhältnissen. Es versteht sich von selbst, daß man so schönes Badewetter ausnutzen muß!
So entstand diese ganz interessante Aufnahme vom 14. Oktober: Ich gehe Mitte Oktober im Rhein baden - ein Außenstehender möchte wohl denken: boah, der Typ ist aber abgehärtet!
Nur - das hat mit dem "Herbstbaden" im klassischen Sinne gar nichts zu tun - das Wasser hat 17° C., also, was soll sein?
Die Leute gehen im Oktober nicht baden, weil sie g l a u b e n, daß das Wasser kalt sei.
Das ist der gleiche Unsinn wie das hartnäckige Vorurteil, daß der Mensch seine acht Stunden Schlaf brauche - auch kompletter Unfug! Solche verstaubten Ansichten schaffen nur Arbeitsplätze in den Büros der Krankenkassen, sonst nichts.

Hier also der Clip eines Mannes, der sich Mitte Oktober heldnhaft in die eiskalten Fluten des Rheins stürzt:
https://www.youtube.com/watch?v=fky7qvQhqNQ



Rheinbaden am 15. Oktober 2017, mit Elke:
Am Sonntag, 15. Oktober, ein spontaner Entschluß von Elke, einmal mit zu meinem Herbstbaden mitzukommen - einen Badeanzug hatte sie für alle Fälle dabei. Elke ist Fachärztin für Allgemeinmedizin - ein besonderer Glücksfall, da wir hier auch persönliche Beobachunten beim sog. "Herbstbaden" erhalten, die buchstäblich am eigenen Leib gespürt werden.
Die Aufnahme, die so entstand, ist eine der interessantesten Dokumentationen in der Reihe "Herbstbaden" überhaupt - aber, man muß dazu genau hinsehen. Dann kann man folgendes lernen:

- Sogar jemand, der bisher noch nicht im Herbst Baden ging, schafft den Einstieg, unter idealen Bedingungen (es war wirklich ein traumhaftes Wetter, einer der schönsten Tage im Oktober).
Wer so relativ spät im Jahr dann noch in das System des Herbstbadens einsteigen möchte, der muß aber dranbleiben, also praktisch mindestens jeden zweiten Tag ins Wasser, zur Gewöhnung, zur Abhärtung, um den Körper an diese Wassertemperatur zu gewöhnen. Zu der Jahreszeit nur für sportlich ambitionierte noch möglich. Also, lieber früher im Jahr beginnen!

- Speziell für den Rhein: Der Rhein ist, auch wenn er für den Unkundigen, für den Unerfahrenen, "ruhig" aussehen mag, in seiner Dynamik weitaus gefährlicher, als es den Anschein hat, und das auch für sehr geübte Schwimmer. Dazu gleich mehr, indem ich wenigstens z w e i Stellen im Video noch kurz kommentieren möchte:
bei 17.00: https://youtu.be/ohxHJTqN0Z4?t=1017
Elke ist hier nur etwa 8 Meter schräg rheinabwärts von mir entfernt. Sie steht gut bis zur Brust im Wasser - das ist, wie im Film richtig gesagt, s c h o n z u w e i t!
Bitte, wer das hier sieht und liest: glaubt's mir einfach. Ich bin über Hundert Mal an der Stelle Baden gegangen, ich k e n n e den Rhein hier: Sollte jetzt eine hier gar nicht so seltene Strömung einsetzen, dann wird Elke davon sofort mitgenommen, wird sich dort nicht mehr auf den Beinen halten können. Auch ich kann das dann nicht mehr verhindern, selbst wenn ich sofort bei ihr wäre - ich könnte dann nur noch mit ihr mitschwimmen, sie beruhigen, und dafür sorgen, daß wir dann, so ruhig es geht, richtung Ufer schwimmen.
Man sehe sich bitte einmal zur anschaulichen Erläuterung das Video an, die Aufnahme vom 13. April 2017, und zwar in der Zeit von 4:10 bis 4:50:https://youtu.be/W-nKh8Nb5tw?t=250
Ich bin, wie man erkennen kann, bei Aufnahme so unterwegs, daß mir im Stehen das Wasser gerade bis zu den Oberschenkeln geht, für die Verhältnisse schon das Maximum, wenn man nicht vom Rhein mitgenommen werden will . . .
Also bitte, auch für andere offene Gewässer: Vorsicht, Vorsicht, Vorsicht!

- Sehr interessant: wie es einer deutlichen Überwindung für Elke - Fachärztin für Allgemeinmedizin - bedarf, um wirklich g a n z in die Fluten einzutauchen, auch das Herz macht sich bemerkbar.
Im klassischen Herbstbaden sollte es eher so aussehen, daß die neue Anforderung an die Konstitution ganz langesam gestiegert wird, man also im Sommer die Badezeit von Mal zu Mal um wenige Minuten verlängert, so, daß es stes nur als kleiner (An-)Reiz für den Organsmus empfunden wird.
Hier unser Video - der Clip hat insofern einen besonderen Wert, da hier die Furcht vor dem Wasser, vor der ungewohnten Kälte, von Elke sehr glaubhaft dargstellt wird - um so eindrucksvoller, daß man sie dann am Ende des Clips geradezu aus dem Wasser holen muß, da es ihr dann offensichtlich gefällt und sie kaum wieder raus will:
https://www.youtube.com/watch?v=ohxHJTqN0Z4


Zweites Rheinbad mit Elke am 20. Oktober 2017:
Nachtrag: Gestern, am 20. Oktober: Zufällig war Elke wieder in St. Goar, auf dem Weg zum Baden habe ich sie auf der Straße getroffen: Bei dem schönen Wetter wollte Elke gerne wieder mitkommen.
Dieses Mal: nach etwa 3 Minuten war Elke im Wasser, blieb von 14:45 bis 15:05 Uhr drin,
also gut 20 Minuten, bei etwa 16,5° C.
Interessant: Bei anschließendem kurzem Sonnenbad zum Aufwärmen stellte sich bei mir (ohne Abtrocknen!) leichtes Zähneklappern ein, bei Elke nicht.
Heute morgen, bei mir: schön durchblutete warme Hände - so langsam wird das Baden herbstlicher und die anregenden Effekte des Herbstbadens, die sich in voller Intensität erst ab ca. 14° C abwärts einstellen, machen sich langsam bemerkbar.
Rheinbad an Allerheiligen, 1. November 2017:
Natürlich war ich im Sommer 2017 ab und zu auch Baden, das wird hier im Einzelnen nicht immer festgehalten, das das ja ab Mail auch ganz normal ist - man sehe z. B. den Text zum 14. Oktober 2017 nebst Clip . . .

Interessant an den Bädern im Sommer 2017: Anfang Oktober war ich mit der Familie in Italien, in San Remo. Wassertemperatur dort so an die 23° C. aufwärts - das Wasser kam mir dort an manchen Tagen relativ frisch vor! Ein sehr deutliches Zeichen, daß ich im Sommer 2017 kaum zum Baden gekommen war, also, sozusagen, "nicht im Training war", der Körper sich also wieder langsam auf "normale" Wassertempearturen eingestellt hatte.
Ich wußte: Nach Italien im deutlich kühleren Deutschland wieder in die offenen Gewässer zu kommen, das wird nicht so ganz einfach werden.
Zum Glück hatten wir dann Mitte Oktober ein sehr schönes Hochdruckgebiet, mit Wassertemperaturen von um die 17° C., so daß ich gut den Anschluß wieder fand.
In den etwa sechs Sonnentagen Mitte Oktober war ich j e d e n Tag im Rhein, in aller Regel so um die 20 Minuten.
Die Bäder am 14. und 15. Oktober sind auf YouTube eingestellt.

Nach dem 28. Oktober dann ein rascher Abfall der Rheintemperatur, von 16° auf 13° C. - und, ich kann nur sagen: diesen Unterschied merkt man!
Bei 16° C. .spürt man noch regelrecht eine "Wärme" im Wasser, zumal nach etwa 15 Minuten, wenn man sich völlig an die Temperatur aklimatisiert hat.
Bei 13° C. ist das Wasser die ersten Minuten frisch, nach etwa 5 bis 7 Minuten ist man "gut drin", nach 10 Minuten dann Baden wie im Sommer eben auch, ein Gefühl der Wärme im Wasser stellte sich aber noch nicht ein, nicht zuletzt auch deshalb, da ich noch nicht richtig auf diese Wassertempearturen eingestellt bin, ich war eben in diesem Herbst nur einige Male im Wasser, und das reicht eben nicht.
Ich hoffe, daß ich jetzt den Anschluß noch schaffe - man kann auch sagen, daß es ohne regelmäßiges Baden im Herbst mit dem Herbstbaden nichts wird, da man sich beim Reingehen sonst überwinden muß, und das darf eigentlich nicht sein.

Jetzt, an Allerheiligen, hat der Rhein auch eine Temperatur von 13° C. erreicht - bei den Temperaturen fangen dann wohl die intensiveren Adaptionsvorgänge im Körper an, die Bildung von braunem Fettgewebe.
Heute, am Morgen des 2. Novembers, beim Schreiben dieser Zeilen: alles gute druchblutet, schön warme Hände, der ganze Körper wirkt, im Vergleich zu sonst, etwas gestrafft, sogar die Konezntration scheint gestärkt.
Auch die geistige Präsenz wird ohne Zweifel durch das Bad gestern gefördert!


https://www.youtube.com/watch?v=tm3mD3_Odpg